
Hier möchte ich dir ein paar echte Stories erzählen
Sie zeigen dir, was man mit Human Design und Einfühlungsvermögen alles erreichen kann.
Und, noch viel mehr ist möglich.
(Die Namen sind geändert.)

Lukas läuft nicht mehr einfach über die Straße
Die Großmutter des kleinen Lukas sollte oft auf ihn aufpassen, er war aber kaum zu bändigen. Von niemandem. Sie wusste nicht mehr, wie sie mit ihm umgehen sollte.
Er war zu diesem Zeitpunkt drei Jahre alt und riss sich beispielsweise von der Hand los, um einfach auf die Straße zu laufen, weil er auf der anderen Seite irgendetwas gesehen hatte. Oder er zog seine Jacke an und ging einfach raus, um dem Müllwagen vor der Tür zuzuschauen.
Er ist ein kleiner Manifestor mit einem sehr, sehr starken Willen und einer unbändigen Neugierde. Er kommt von selbst nicht auf die Idee, Bescheid zu sagen, wenn er irgendwo hinwill. Er muss verstehen. Verstehen warum.
Ich riet seiner Oma, ihm das jeweilige "Warum" zu erklären. Und ihn so oft wie möglich einfach machen zu lassen.
Sie hockte sich mit ihm vor die Straße, zeigte ihm die vorbeifahrenden Autos und erklärte ihm in einem langen Gespräch, das diese groß und stark sind, ganz doll Aua mit ihm machen können, und er weg ist, wenn sie ihn überfahren. Was das bedeutet, und das alle dann ganz traurig sind.
Seitdem reißt er sich nicht mehr los. Und er geht auch nicht mehr einfach so der Müllabfuhr zuschauen.
Sie lässt ihn einfach stundenlang in Ruhe mit seinen Autos spielen, ohne ihn zwischendurch ständig zu fragen, ob er irgendetwas möchte. Das Aufpassen ist inzwischen sehr entspannt für sie.
Wenn man Lukas fragt, was er möchte - "Willst du ins Kino? In den Zoo? Ein Eis essen fahren?" - dann antwortet er sofort "Ich will zu Oma!"
Inzwischen ist er 5, und daran hat sich nichts geändert.

Yvonne, ihr Traumjob und noch mehr
Yvonne arbeitete in Teilzeit am Empfang eines mittelständischen Unternehmens, das diesen an eine Zeitarbeitsfirma outgesourct hatte. Ihr Stundenlohn entsprach dem Mindestlohn. Sie langweilte sich, hatte jedoch auch keine Motivation, Zusatzaufgaben zu übernehmen oder sich einen anderen Job zu suchen.
Sie war hochgradig frustriert und das nicht nur in ihrem Job. Eigentlich war sie gelernte Versicherungskauffrau und hatte gutes Geld verdient. Dieser Beruf erfüllte sie jedoch nicht. Sie war verheiratet und die kleine Familie hatte zwei Kinder. Nach der Elternzeit hatte sie ihren Job als Versicherungskauffrau gekündigt und am Empfang begonnen. Das war eine Kurzschlussreaktion, mit der sie ihre Schwiegermutter ärgern wollte Diese wollte sie zwingen, in Vollzeit in ihrem Beruf zu arbeiten, um das entsprechende Geld zu verdienen. Und auch sonst wollte ihre Schwiegermutter das Leben der Familie bestimmen. Ihr Mann lebte zu dieser Zeit noch gemäß seiner Erziehung und ordnete sich seiner dominanten Mutter unter.
Wir schauten uns umfassend Yvonnes Chart an und gingen in einen intensiven Dialog über mehrere Wochen. Was ist ihre Lebensaufgabe? Wofür ist sie hier? Was sind ihre Stärken? Wo lässt sie sich manipulieren?
Es stellte sich heraus, dass sie sich schon immer wünschte, etwas mit Kindern zu machen. Sie recherchierte viel und absolvierte dann, neben der Arbeit am Empfang, eine Ausbildung zur Erzieherin.
Sie lebte die ihr gegebene Stärke und setzte sich gegen den Willen ihrer Schwiegermutter durch (diese war nicht begeistert).
Inzwischen geht sie völlig in ihrem neuen Beruf auf. Sie verdient mehr Geld für weniger Stunden. Ihr Selbstbewussttsein ist immens gewachsen. Sie fühlt sich wohl.
Und ihr Mann? Ist inzwischen stolz auf seine Frau. Und steht zu ihr.
Und die Schwiegermutter? Durfte lernen, ihren Sohn seine eigenen Wege gehen zu lassen. Natürlich sind sie für sie da, wenn sie etwas braucht. Natürlich ist sie die Großmutter und sie sind eine Familie. Doch nun lebt ihr Sohn mit seiner Familie sein eigenes Leben.

Mia hat keine Prüfungsangst mehr
Mia konnte nicht schlafen, wenn in der Schule eine Klassenarbeit bevorstand. Sie war so nervös, das sie nichts mehr wusste. Sie konnte sich nicht konzentrieren. Sie weinte tagelang und schrieb schlechte Noten.
Mias Wahrnehmung ist nicht auf eine Sache fokussiert, sie umfasst alles. Sie kann es nicht ausblenden, wenn während der Prüfung jemandem der Stift herunterfällt. Wenn jemand seine Wasserflasche aufdreht. Wenn jemand pustet. Mit dem Fuß wippt. Wenn die ersten nach vorne gehen und ihre Blätter abgeben.
Sie nimmt alles wahr. Sie kann es nicht ausblenden und es lenkt sie ab. Das wiederum macht sie unfassbar nervös, denn sie möchte ja an das Wissen kommen, welches sich in ihrem Kopf befindet. Und dieses Wissen ist da. Sie kann es nur so nicht abrufen.
Die Lösung war ganz einfach. Sie bekam für solche Situationen gut passende Ohrstöpsel. So kann sie sich konzentrieren. Schreibt gute Noten. Und kann vor Klassenarbeiten wieder schlafen.
